Das viertägige Living Lab wurde als interaktiver und partizipativer Raum konzipiert, in dem junge Menschen, Mitglieder der lokalen Gemeinschaft und Interessengruppen zusammenkommen, um das Bewusstsein für den Klimawandel zu schärfen und gemeinsame Lösungen für nachhaltiges Handeln zu erörtern.
Durch eine Reihe kreativer, lehrreicher und gemeinschaftlicher Aktivitäten vertieften die Teilnehmer ihr Verständnis für Klimafragen und entwickelten gleichzeitig ein Bewusstsein für ökologische Verantwortung und Gemeinschaftssinn.
Living Lab Sitzungen
Living Lab 1 – Klimawandel verstehen
Das Living Lab begann mit einer Umfrage zum Bewusstsein für den Klimawandel, um das Wissen und die Wahrnehmung der Teilnehmer zu bewerten. Die Umfrage untersuchte ihr Verständnis der Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels, ihr Bewusstsein für die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und ihre persönlichen Umweltmaßnahmen.
Die gesammelten Daten lieferten wertvolle Einblicke in den Bewusstseinsgrad der Gemeinschaft und dienten als Grundlage für die Konzeption künftiger Sensibilisierungskampagnen und Schulungsveranstaltungen.
Living Lab 2 – Lernen durch Spielen
Am zweiten Tag fand ein interaktives Quiz zum Thema Klimawandel statt, das Lernen mit Spaß verband. Die Teilnehmer – insbesondere junge Pfadfinder – testeten ihr Wissen über Klimakonzepten, Statistiken und lokale Umweltprobleme.
Die Gewinner erhielten als umweltfreundliche Preise Grünpflanzen, die Wachstum und Engagement für Nachhaltigkeit symbolisieren. Die Aktivität förderte eine anregende Atmosphäre der Neugier, Teamarbeit und Motivation, mehr über Klimaschutzmaßnahmen zu erfahren.
Living Lab 3 – Durch Geschichten inspirieren
Der dritte Tag stand ganz im Zeichen eines Storytelling-Spiels, das die inspirierende Reise eines Paares beleuchtete, das sein Leben der Wiederaufforstung gewidmet hat. Durch Geschichten, Bilder und kurze Videos lernten die Teilnehmer, wie kleine, konsequente Maßnahmen zu großen Auswirkungen auf die Umwelt führen können.
Die interaktiven Diskussionen regten die Teilnehmer dazu an, ihre eigenen Ideen für Gemeinschaftsinitiativen auszutauschen, was ihr Gefühl der Selbstbestimmung und ihrer Verantwortung für die Umwelt stärkte.
Living Lab 4 – Zusammenarbeit und Reflexion
Der letzte Tag endete mit einer Diskussionsrunde, an der alle Beteiligten – Pfadfinder, JCI-Mitglieder, Vertreter von ATPNE und Teilnehmer aus der Gemeinde – teilnahmen, um über die gewonnenen Erkenntnisse zu reflektieren und Wege zu finden, die Wirkung des Projekts nachhaltig zu sichern.
- Die Pfadfinder berichteten über ihre Erfahrungen bei der Mobilisierung von Jugendlichen und der Durchführung von Aufräumaktionen in der Gemeinde.
- JCI stellte Strategien zur Einbindung der Öffentlichkeit und zur Steigerung der Sichtbarkeit von Umweltprojekten vor.
- ATPNE brachte technisches Fachwissen zu Klimaschutzmaßnahmen und möglichen Finanzierungsmöglichkeiten ein.
- Die Gemeindemitglieder lieferten lokale Einblicke in dringende Umweltprobleme und mögliche Lösungen.